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Sep
25

Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Tierschutzwidrige Bedingungen in Rassehundezucht

Der Tierschutzverein „Deutsches Tierschutzbüro e.V.“ hat rechtliche Schritte gegen eine Rassehundezucht im Berliner Umland eingeleitet. In tierschutzwidriger Zwingerhaltung waren über Jahre Foxterrierwelpen gezüchtet worden. Das Deutsche Tierschutzbüro warnt: Auch die Mitgliedschaft eines Züchters in einem Zuchtverband ist keine Garantie dafür, dass die Elterntiere artgerecht gehalten werden.

Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Tierschutzwidrige Bedingungen in Rassehundezucht

Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Tierschutzwidrige Bedingungen in Rassehundezucht

Eine Reihe von heruntergekommenen, kärglichen Hundezwingern, aus denen rund ein Dutzend Foxterrier traurig auf die grüne Wiese blickt. Diese Bilder einer Hundehaltung bekam das Deutsche Tierschutzbüro e.V. von einer besorgten Tierfreundin gesandt. Ein glückliches Hundeleben sieht anders aus.

Die Recherche des Deutschen Tierschutzbüros ergab: Bei der Haltung in Brandenburg handelt es sich um eine anerkannte Rassehundezucht.

Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros e.V., hingegen warnt: „Die Mitgliedschaft eines Züchters in einem Zuchtverband ist keine Garantie dafür, dass die Elterntiere artgerecht gehalten werden.“

Im Fall der Terrierzucht in Lebus hat dies auch das Veterinäramt bestätigt. Aufgrund der Anzeige des Deutschen Tierschutzbüros e.V. wurde die Zuchtstätte vor Ort kontrolliert und einige Verstöße gegen die artgerechte Tierhaltung festgestellt. Dem Tierhalter wurden Auflagen erteilt, die Einhaltung will das Veterinäramt kontrollieren.

„Wer sich einen Hund anschafft, der sollte nicht auf den Stammbaum, die Fellfarbe oder den Preis gucken“, mahnt Klippstein, „das geht immer auf Kosten der Elterntiere.“
Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. rät allen Tierfreunden, die sich einen Hund anschaffen wollen, ein Tierheim zu besuchen.

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Wir geben Tieren eine Stimme!

Reduziert auf ihre Funktion als Nahrungsmittellieferant, Messinstrument oder lebende Zielscheibe leiden in Deutschland Millionen Tiere. Unzureichende Rechtsvorschriften und mangelhafter Vollzug führen dazu, dass für jeden Laien offensichtlich, Tierquälerei, ob in der industriellen Massentierhaltung oder in Tierversuchslaboren, Alltag und zudem vollkommen legal ist. Auch grausame und überholte Traditionen wie die Hobbyjagd oder das betäubungslose Schächten haben hierzulande bis heute Bestand.
Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. kämpft gegen diese alltägliche Tierqual. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht den Tieren ein Anwalt zu sein, ihnen eine Stimme zu geben und für ihre Rechte zu streiten.
Wir dokumentieren Tierquälerei und machen sie öffentlich, üben mit spektakulären Aktionen und intensiver Medienarbeit Druck auf die verantwortlichen Politiker aus und greift direkt ein, um Tierleben zu retten.
Mit unseren Informations- und Aufklärungskampagnen versuchen wir gerade die Menschen zu erreichen, die sich bislang nur wenig Gedanken über Tierschutz oder die Herkunft tierischer Produkte gemacht haben. Denn nur wenn die Mehrheit der Verbraucher und Wähler sich gegen tierquälerisch erzeugte Produkte entscheidet und bessere Gesetze und strengere Kontrollen fordert, wird sich die Situation der Tiere ändern.
Dass dies schon bald der Fall ist, daran arbeiten wir täglich. Unser Ziel ist es, dass Tierheime und Gnadenhöfe irgendwann leer stehen und unsere Arbeit überflüssig wird.

Kontakt:
Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Stefan Klippstein
An Groß Sankt Martin 6/206
50667 Köln
0221-20463862
Info@tierschutzbuero.de
http://www.tierschutzbuero.de

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